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Haarpapille

Bei einem Haar unterscheidet man den Haarschaft, der frei über der Haut hervorragt und die Haarwurzel, die tief in der Haut sitzt. Die Haarwurzel ist an ihrem Ende zur Haarzwiebel angeschwollen und wird von unten durch die Papille versorgt. Die Haarpapille ist dabei ein Kapillargeflecht, dass das Haar mit Nährstoffen versorgt und somit zum Wachsen bringt. Das Haar ist nur in der anagenen Phase, der Wachstumsphase, an die Haarpapille gekoppelt um versorgt zu werden. Wenn das Haar in die Ruhephase übergeht, koppelt es sich ab und entfernt sich von der Haarpapille. Das Ziel der permanenten Haarentfernung ist die Zerstörung der Haarpapille, damit das Haar nicht mehr versorgt werden kann und somit abstirbt. Bei den meisten Verfahren der permanenten Haarentfernung wird versucht die Haarpapille thermisch zu zerstören, indem die Haarwurzel auf ca.70°C erhitzt wird, bis das Gewebe denaturiert.

copyright marla schnee