Enthaarungscreme
Wie funktioniert eigentlich die Enthaarungscreme? Wer seine lästigen Haare loswerden möchte, aber keine dauerhafte Haarentfernung wünscht, dem bleiben drei Möglichkeiten der Enthaarung: Rasieren, wachsen (zupfen) und die chemische Variante mit Enthaarungscreme. Schon in Uhrzeiten wurde mit einem Zucker-Zitronensaft-Gemischt versucht, mit Hilfe von Zitronensäure Haare aufzulösen und damit zu entfernen. Heute haben Enthaarungscremes ähnliche Bestandteile, nämlich Thioglycolsäure. Die Thioglycolsäure hat das Ziel den Haarschaft über der Haut so stark zu zersetzen, dass sich das Haar nach ein paar Minuten mit einem Schaber abschaben lässt, so dass sich die Haut schön glatt anfühlt. Mittlerweile wird die Enthaarungscreme auch als Enthaarungsschaum (z.B. Balea bei DM) angeboten, der aber auf der gleichen Wirkung beruht. Da die Thioglycolsäure schwefelhaltig ist, hat sie leider den Nebeneffekt, etwas geruchsintensiv zu sein und nach faulen Eiern zu riechen. Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt von Enthaarungs-Cremes oder -Schaum ist der aggressive Säuregehalt, der leider nicht nur die Haare zersetzt, sondern häufig auch die Haut angreift, so dass schnell unangenehme Nebenwirkungen auftreten können. Eine der bekanntesten Marken unter den Enthaarungscremes ist Veet. Da die Enthaarungscreme nur über der Haut wirken kann, ist schon nach wenigen Tagen mit erneutem Haarwuchs zu rechnen. Enthaarungscremes sollten nicht mit Haarfrei-Gels verwechselt werden. Enthaarungscremes werden auch Epilationscremes genannt.
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