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Laserhaarentfernung


Für die Laserhaarentfernung können unterschiedliche Laser eingesetzt werden:
Rubinlaser mit einer Wellenlänge von 694 Nm, Alexandritlaser: 755 Nm, Diodenlaser: 800 Nm, ND:YAG-Laser (kurz für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser): 1064 Nm. Der Alexandrit- und Diodenlaser sind rein zur Enthaarung entwickelt worden. Der Rubinlaser wurde eher für Pigmentveränderungen der Haut entwickelt, wie Altersflecken oder Sommersprossen, kann aber auch zur Haarentfernung eingesetzt werden.

Rubinlaser: Der gepulste Rubinlaser besitzt eine Wellenlänge von 694 Nm und wurde ursprünglich zur Behandlung von Pigmentveränderungen und Tatooentfernung entwickelt. Durch seine geringe Wellenlänge spricht er sehr stark auf das Melanin in der Haut an, d.h. auch hellere Brauntöne werden stark erhitzt. Für die dauerhafte Haarentfernung benötigt er eine sehr helle Haut, um diese nicht zu schädigen. Deshalb ist er als Enthaarungslaser nur bedingt einsetzbar.

ND:YAG-Laser: Der ND:YAG-Laser arbeitet mit 1064 und 532 Nm. Hauptsächlich ist er geeignet für die Behandlung von benignen pigmentierten (Schmuck- und Schmutztätowierungen, Naevus Ota, Café-au-lait-Fleck, Lentigines) und vaskulären (Hämangiome, Naevus flammeus, essentielle Teleangiektasien, Angiome) Hautveränderungen. Mit einer Wellenlänge von 1064 Nm kann er auch zur Haarentfernung eingesetzt werden.


Weiterführende Seiten

Grundprinzip eines Lasers