Pinzetten-Epilation

Bei der Pinzetten-Epilation wird hochfrequenter Strom (27MHz) über ein Kabel auf den Pinzettenkopf geleitet. Die Idee ist, dass Haar durch das Greifen mit der Pinzette elektrisch zu veröden, d.h. den hochfrequenten Strom über das Haar an die Haarwurzel zu leiten, um dort die Haarwurzel zu koagulieren. Anders als bei der Nadelepilation, wo mit Hilfe einer Sonde der Strom direkt an die Haarwurzel gebracht wird, soll hier das Haar als Stromleiter dienen. Mit Hilfe eines Leitgels, dass auf die behandelnde Hautfläche eingerieben wird, soll das Haar leitfähig gemacht werden. Das Problem der Methode besteht jedoch darin, dass ein Haar keine eigene elektrische Leitfähigkeit besitzt und das Gel nur eine gute Leitfähigkeit über der Hautoberfläche erzeugen kann. In der Praxis hat sich die Pinzetten-Epilation deshalb als wenig erfolgreich erwiesen und wird heute kaum noch angeboten.