Rubinlaser


Der Rubinlaser wird seit den sechziger Jahren zur Entfernung von pigmentierten Hautveränderungen und Tätowierungen eingesetzt. Dabei wurde festgestellt, dass die behandelten Flächen danach haarlos blieben. Schon damals wurde das Melanin des Haares als Zielchromophor vermutet, aber erst in den achtziger Jahren als Wirkmechanismus der selektiven Photothermolyse bekannt. Der Rubinlaser arbeitet mit einer Wellenlänge von 694 nm und besitzt ein gutes Absorptionsvermögen für Melanin. Durch seine niedrige Wellenlänge ist jedoch die Gefahr von Hautreaktionen bei leicht gebräunter Haut relativ hoch, weshalb der Rubinlaser heute kaum noch zur Enthaarung eingesetzt wird.